Schlossgut gewinnt Tourismuspreis

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat am 14. Oktober 2020 in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg den Tourismuspreis des Landes Brandenburg verliehen. Nicht nur die Veranstaltung, sondern auch der Preis selber standen im Zeichen der Corona-Pandemie: Gesucht wurden Unternehmen und Projekte, die mit einer besonderen Idee bislang gut durch die Krise gekommen und damit beispielgebend für die gesamte Branche sind.

31 Bewerbungen sind für den Preis eingegangen. Es waren Projekte aus allen 12 Reiseregionen Brandenburgs und über alle Teilbranchen hinweg. Übernachtungs- und Freizeitanbieter, touristische Dienstleister, Gastronomie, aber auch Kunst und Kultur waren vertreten und bewiesen, wie engagiert und zukunftsorientiert die Touristiker im Land agieren.

Die Fachjury sprach im September neun Nominierungen für den Preis aus. Die Nominierten wurden live in die Jurysitzung zugeschaltet und konnten sich und ihre Idee noch einmal persönlich vorstellen. Die Wahl der Jury fiel auf insgesamt vier Preisträger, jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro erhalten.


Gleich als erster Preisträger des Tages durfte sich das Schlossgut über die Auszeichnung freuen, die Geschäftsführer Stephen Ruebsam und Touristinfo-Mitarbeiterin Sophia Dehler entgegennahmen.


Nach dem Motto „ Wir gehen raus“ hat das Schlossgut Altlandsberg im Seenland Oder-Spree zu Beginn der Corona-Pandemie sein gesamtes Angebot nach draußen verlegt. Das frisch gezapfte Bier der Hofbrauerei wurde in Mitnahme-Bechern ausgeschenkt, und alle Kino-, Theater- und Konzertveranstaltungen fanden seitdem im Freien statt. Damit musste das Unternehmen keine Stellen abbauen und war zudem in der Lage, die Zusammenarbeit mit seinen Partnern aus der Event-Branche sowie ortsansässigen Vereinen zu sichern und teilweise sogar weiter auszubauen. Mit der Erweiterung des regionalen Sortiments im Shop der Tourist-Info und mit der Möglichkeit, Bier zum Mitnehmen anzubieten, konnte die Hofbrauerei ihr Überleben sichern. Das Schlossgut bot zudem während der Pandemie zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, im kleinen Rahmen aufzutreten. Um die Gagen zu sichern, wurde kein Event abgesagt. Benachbarte Vereine erhielten außerdem die Möglichkeit, die Räume des Schlossgutes hier und da zu nutzen So konnte sich das Schlossgut als lebendiger Veranstaltungsort etablieren. 150 Veranstaltungen hat das Team in dieser schwierigen Zeit gestemmt. Darüber hinaus erfolgte der Ausbau des Landtourismus-Projekts „Regionalshop“ in Zusammenarbeit mit pro agro e.V.


Das hat die Jury überzeugt:

  • Organisationstalent: Mit einem sehr pragmatischen Ansatz hat man es geschafft, knapp 150 Konzerte während der Krisenzeit auf die Beine zu stellen. 

  • Solidarität: Die enge und persönliche Zusammenarbeit mit den Künstlern macht die Durchführung der vielen Konzerte überhaupt erst möglich. 

  • Gemeinschaft: Das Schlossgut Altlandsberg macht sozialen Kontakt in einem Coronakonformen Umfeld möglich. Das ist Balsam für die Seele, weil somit ein kleiner Teil des normalen Lebens zurückkehrt.



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